Gruppen


 

 

 

Gemischte Gruppe. Wer bin ich überhaupt? Was darf ich überhaupt? Was soll ich überhaupt? Warum habe ich diese Krankheit? Wieso schaffe ich es nicht? Weshalb habe ich keine richtigen Freunde? Themen wie Redeblockaden, Autoritätsängste, Konkurrenz, Aggression, Leistung, Geld, Mutter, Vater, Sexualität, Geborgenheit, Identität, Einsamkeit, lassen sich im geschützten Kreis einer therapeutischen Gruppe ehrlich und offen erforschen.

Ein grundlegendes Ziel der Entwicklung ist das Reifen von Schwäche zu Stärke, von Hilflosigkeit zu Verantwortung, von Abhängigkeit zu Unabhängigkeit. Primäre Aufgabe ist die Selbstdefinition, die Bildung einer Identität, die Differenzierung.
Die Gruppe ist heute wohl die verbreitetste Therapieform. Ihre interaktionellen Möglichkeiten sind eine der wesentlichsten Entdeckungen in der Psychotherapie des 20. Jahrhunderts.

Das Erleben wird intensiver, wenn andere wirklich auf mich eingehen, sich mit mir beschäftigen, mit mir an der Lösung meiner Probleme arbeiten.Das allmählich entstehende Zusammengehörigkeitsgefühl füllt alte Löcher auf und regt die Leistungsfähigkeit an.

In funktionierenden Gruppen erhöht sich die Bereitschaft, neue Schritte zu wagen. Der Gruppenprozeß aktiviert, denn Gemeinschaftshandlungen werden intensiver ausgelebt als Einzelaktivitäten.

Die natürlicherweise auftretenden Konkurrenzsituationen und Widerstände relativieren letztlich selbstschädigende Größenphantasien und Rechthabereien.

Aber auch frühkindlich erworbene störende Verhaltens- und Erlebnismuster können ideal erforscht, unterschieden, verglichen und überwunden werden.

Das Interesse gilt der Befreiung der menschlichen Lebensenergie, die leider oft unter körperlichen und geistigen Blockaden und Widerständen versteckt liegt. Hilfsmittel sind dabei Körper-, Paar- und Gruppenübungen, Wahrnehmungsarbeit und Phantasiereisen, sowie die Erforschung der eigenen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft durch kognitiv-intuitive Prozesse. Körperorientierte Selbsterfahrung in einer Gruppe.

Ich arbeite mit Methoden der Körperpsychotherapie (Biosynthese, Biodynamik, Bioenergetik, Atemtherapie) und Tiefenpsychologie, plus Elementen der Tanz-, Gestalt- und Gesprächstherapie.